Interkulturelles: Vom Schreibtisch in die Anden – Xchange Services Mitarbeiterin Martina Müller in Ecuador

Im Februar 2013 hieß es für mich: vom Schreibtisch in die Anden. Im Rahmen einer beruflichen Auszeit verbrachte ich sieben Wochen in Ecuador und habe neben einem vollen Rucksack auch viele tolle Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause gebracht. Als Sprachen- und Kulturbegeisterte zieht es mich immer wieder in die Ferne, um Land und Leute zu erleben. Dieses Mal sollte es aber mehr als eine „normale“ Urlaubsreise sein.

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Die ersten dreieinhalb Wochen leistete ich Freiwilligenarbeit auf einer Hazienda in den Anden. Ich lebte bei einer ecuadorianischen Familie, die mit viel Herzblut diverse Projekte zur Förderung der Kinder und Jugendlichen vor Ort, der biologischen Landwirtschaft sowie der Wiederaufforstung/Erhaltung des Nebelwalds betreibt (www.fuhes.org). Im wunderschönen „Tal der acht Vulkane“, ca. eine Stunde südlich von Quito, konnte ich mich nicht nur an die Höhe akklimatisieren, sondern auch schon richtig in die neue Kultur eintauchen.

In der zweiten Hälfte meines Aufenthalts reiste ich quer durchs Land und war vor allem von der unglaublichen Vielfalt des relativ kleinen Staats (ca. ⅔ Deutschlands) begeistert. Mein Weg begann in Quito, der ersten Weltkulturerbestadt, und führte mich von einer Öko-Lodge im Herzen der Anden über den Amazonas-Regenwald des Cuyabeno-Reservats an der Grenze zu Peru und Kolumbien und das kolonial geprägte Städtchen Cuenca bis hin zur tropisch warmen Küstenregion um Guayaquil und Puerto Lopez. Ein besonders unvergessliches Erlebnis war dabei der Besuch der Gemeinde meines „Patenkindes“, das ich über eine internationale Hilfsorganisation unterstütze. Meine Spanischkenntnisse kamen mir nicht nur dort zugute, da viele Leute kein Englisch, aber dafür Stammessprachen wie Kichwa sprechen.

Bei jeder Reise stelle ich fest, dass Fremdsprachenkenntnisse einen ganz anderen Zugang zum Land ermöglichen, da man zum Beispiel auch mit dem Taxifahrer oder der Marktfrau ins Gespräch kommen kann – eine interessante Parallele zu meiner eigentlichen Tätigkeit bei Xchange Services, denn auch im internationalen Geschäftsleben signalisieren Fremdsprachenkenntnisse und kulturelles Hintergrundwissen ausländischen Geschäftspartnern Respekt und Interesse. Nicht zuletzt erleichtern sie sicherlich auch Verhandlungsgespräche und schaffen eine positive Grundlage für länderübergreifende Geschäftsbeziehungen.

Falls wir Ihr Interesse für die lateinamerikanische oder eine andere Kultur geweckt haben, kontaktieren Sie uns einfach. Insbesondere bieten wir folgende Programme an:

  • Training „Interkulturelle Sensibilisierung“
  • kulturspezifische Tandem-Workshops (d. h. mit zwei Trainern aus jeweils einem Kulturkreis)
  • Total Immersion Courses

Und für Kids English Summer Camps in Deutschland und Schottland:www.englishsummercamp.de

Alles Gute Lewis!

Fürth, 20. August 2013. Praktikumsbericht Lewis Dale - Als Germanistik- und VWL-Student, der seine berufliche Laufbahn in einem deutschsprachigen Land beginnen möchte, waren die nächsten logischen Schritte für mich vor Abschluss meines Studiums, Erfahrung bei einer Übersetzungsagentur zu sammeln und meine Deutschkenntnisse weiter zu entwickeln.

Im Laufe meines zehnwöchigen Sommerpraktikums wurde ich in der Nutzung von MemoQ geschult sowie mit dem Übersetzen einer breiten und bunten Mischung von Texten beauftragt – von Vorworten und Artikeln bis zu Werbemitteilungen und Webseiten.

Besonders hervorheben möchte ich das freundliche Arbeitsumfeld bei Xchange Services sowie die hilfreiche Unterstützung des Teams, mit dem ich während des Praktikums zusammenarbeiten durfte.

Durch das Praktikum sammelte ich wertvolle Erfahrung im Bereich Übersetzung, deshalb möchte ich mich bei Xchange Services für die Gelegenheit bedanken, einen Einblick in das Tagesgeschäft einer Übersetzungsagentur erhalten zu dürfen.

Lewis Dale

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