Fachkräfte aus dem Ausland – wie integrieren?

Sie sind da – Fachkräfte aus dem Ausland sind inzwischen zumindest beruflich integriert, der Fachkräftemangel betrifft mittlerweile nicht nur die Bereiche IT und Elektroingenieure. Wie sieht es mit der Integration im sozialen Umfeld aus, die wichtig für einen längeren Verbleib der Know-how-Träger und somit für die Nachhaltigkeit der Einarbeitung und der damit verbundenen Investition ist? Haben diese neuen Mitarbeiter eventuell ihre Familie mitgebracht, wie wohl oder isoliert fühlt sich diese und trägt damit für die Langfristigkeit der Beschäftigung bei?

Ein erster Schritt ist sicherlich, die Kommunikation zu ermöglichen, ein Deutschkurs stellt zudem meist weitere soziale Kontakte unter den Teilnehmern her. Zumindest in der Anfangsphase sollte ein intensives Format gewählt werden, ein vorgeschalteter Crashkurs erhöht zudem die Integrationsbereitschaft der deutschen Kollegen und hat somit auch gleich teambildende Wirkung.

Weitere wichtige unterstützende Maßnahmen sind Interkulturelle Trainings, die idealerweise auch die Kollegen des neuen Kollegen mit einbeziehen, was sich ebenfalls teamfördernd auswirkt. Das dabei  gewonnene Wissen kann von den deutschen Mitarbeitern überdies für den Umgang mit Kunden und Lieferanten außerhalb Deutschlands genutzt werden.

Ein wesentlicher Faktor ist die Zufriedenheit der mitgereisten Ehegatten und Kinder. Laut einer Harvard Studie werden 60% der abgebrochenen  „Expat“-Einsätze auf die Tatsache zurückgeführt, dass sich die Angehörigen nicht wohlfühlen. Coaching kann hier eine Maßnahme bilden, die aufgrund rechtlicher Bestimmungen oft zur Untätigkeit verurteilten Ehegatten Möglichkeiten erarbeiten zu lassen, wie sie ihre Zeit sinnvoll ausfüllen können.

Xchange Services hat jetzt neue Deutschkurse aufgesetzt. Kleingruppen von maximal 4 Teilnehmern garantieren schnellen Fortschritt. Die Termine finden Sie hier. Beratung zu allen angesprochenen Themen unter 0911 950 990 26 (Thomas Hintze).